
Wer Interesse und Lust hat mitzuhelfen, der trage sich bitte in die Liste am schwarzen Brett ein! Wer noch nicht interessiert ist, soll im Folgenden kurz von dem Vorhaben überzeugt werden:
Im lustvollen Wechselspiel von Destruktion und Konstruktion (die Teilnahme ist auch bei nur einem der beiden Schwerpunkte möglich) wollen wir die Tiefen menschlichen Schaffens ausloten und dabei zum Ursprung unsrer Kreat(ivnat)ürlichkeit vorstoßen. Das Vorhaben fußt auf der Theorie von Kolleg, wonach eine Party als Konfliktsituation verstanden wird, die in der Lage ist, das Aggressionspotential Einzelner durch Bewegung und Kommunikation abzubauen. Nach einer umfassenden Analyse kommt Detten Kolleg allerdings zu dem Schluss, dass die Reichweite der Bewältigungsform Party insbesondere bei Autoaggressionspotentialen nur begrenzt ist. Auf ihrer Suche nach geeigneteren Formen des Umgangs mit Konflikten steht die neuere Wissenschaft noch vor enormen Herausforderungen. Besonders in den aktuellsten Publikationen wird immer wieder die große Bedeutung von Basisinitiativen bei diesem Suchprozess hervorgehoben. Erst durch sie können grundlegende und richtungweisende Einsichten in das Zusammenspiel menschlicher Psychen gewonnen werden.
Deswegen: Lassen wir den Gewinn der Dettenparty nicht im Sand verlaufen! Machen wir uns auf! Suchen wir nach einem Weg, ihn durch das gemeinsame Abarbeiten an vier Wänden in Beton zu gießen, sodass er Bestand hat im Wechselspiel der Zeiten! Schauen wir, was der Raum mit uns als Konflikträumen macht!
PS.: Auch Detten Kolleg hebt die Wichtigkeit der Raumgestaltung hervor. (Vgl. dazu „Detten Kolleg, Der Einsatz von Methylphenidat im präfrontalen Cortex und Selbstkonstruktion. Anregungen für eine Innenraumarchitektur jenseits und diesseits der menschlichen Haut. 4 Bände. 4. Auflage. Münster 2008.)
Fragen bzgl. Theorie und Praxis können gerne bei Bertram (211) eingereicht werden.
Gruß, Bertram



